Es neigt sich langsam, zwar langsam aber offensichtlich und absehbar einem Ende entgegen. 11 Wochen meines Praxissemesters sind verflogen. Die letzten zwei Wochen drängen forsch und dann: es sei vollbracht. Oh Du, Praxissemester. Werde ich Dich vermissen? Ich weiß es nicht. Aber ich glaube nicht so sehr daran. Ja okay, der Kaffee in unserem Referendar- und Praktikanenzimmer ist top. Und die 6.Klasse Musik. Die werde ich vermissen. Aber irgendwann kommen auch diese Kinder in die Pubertät und spätestens dann würde ich sie vielleicht nicht mehr missen. Aber schon allein der komplette Mittwochnachmittag, sonst vollgestopft mit Pädagogischer Psychologie, den werde ich bald genießen, wie ich noch keinen Mittwochnachmittag je genossen habe. Vier Stunden, quälende Seminarstunden, in denen ich mit Wissen gemästet werde, das ich dennoch in den vergangenen 11 Wochen nicht anzuwenden in der Lage gewesen war, werden bald ein Ende haben.
Die Adventszeit soll mir dieses Jahr in doppeltem Sinne eine Zeit der Erwartung, des Ankommens sein. Ein Kommen ans Ende des Praxissemesters.
ich freu mich auf die zwei wochen weihnachtsferien, dann bin ich mal wieder in karlsruhe!
bin jetzt seit anfang des semesters hier und irgendwie ist ein päuschen dringend notwendig *sfz
lara