nach unserem Nachbarn. Ehrlich und prägnant.
Was macht eigentlich einen guten - na, Ihr wisst schon - aus? Um ein wirklich guter Wichser zu werden, bedarf es heutzutage schon einigen Geschicks, wohlgemerkt. Früher, jaja, da war das einfach. Da hat man sich je nach Lust und Laune an ein bisschen Wachs bedient und den Boden gewichst, oder wollte man damit Geld verdienen, hat man eben die Schuhe von Passanten gewichst. Aber heute gibt es ja nur noch Schuhcreme – was für eine traurige Entwicklung. Wer also kann noch von sich sagen: „Ich möchte mal, wie bereits mein Großvater, mein Urgroßvater und mein Ururgroßvater in unser kleines, florierendes Familienunternehmen einsteigen und ein professioneller und dazu noch passionierter Wichser werden!“ Nein, mit dem Schuheputzen ist heute nichts mehr, wie es einmal war.
Doch ich sage Euch: wo ein Wille ist…und ich habe es geschafft!
knallt mich, heute gibts mich gratis.
Unser Nachbar hat es mir bestätigt und mich sogar dafür ausgezeichnet. Wie es dazu kam? Nun, das ist sekundär. Ich habe nun einmal nach Vorschrift geparkt und wollte mich nicht dem Zwang unterwerfen, wie alle anderen gänzlich den Bürgersteig zu versperren. Und ich sage Euch, das wars Wert. Auf eine gute Nachbarschaft.
nach Sebastian Krämer. Präzise, treffend, ehrlich! Ein Name aus tiefster Überzeugung zum Weiterempfehlen.
>>Lyriker sind Menschen wie andere auch. Sie machen dieselben Sachen, sie gehen auch aufs Klo und so…sie drücken sich nur anders darüber aus.
Ein Lyriker zum Beispiel würde sagen: „Als mir gestern auf dem Parkplatz mein Handy auf den Steinfußboden fiel, ist in seinem Inneren etwas zerbrochen.“
Oder ein anderes Beispiel.
‘Lyrik - eine Definition’ weiterlesen
„Morgen, morgen. Nur nicht heute!“, sagen alle trägen Leute.
Wer kennt sie nicht, diese weisen Sprüche, die einem das Leben versüßen?
Was du heute kannst besorgen, hier und heute, denn heute ist heute und morgen ist morgen und morgen wird schon wieder eine andere Sau durchs Dorf getrieben, also lieber heute als morgen; auf – daran stirbst du nicht gleich!
Alles klar. Ich muss noch eine Hausarbeit innerhalb dieser Semesterferien anfangen und fertig stellen. Aber warum überhaupt anfangen? Arbeit zieht schließlich Arbeit nach sich. Und morgen ist auch noch ein Tag.
„Ach, diese Jugend von heute“, höre ich eine fremde Stimme in meinem Kopf erklingen. „Heute ist die beste Zeit!“
Ruhe da oben, du hast doch keine Ahnung. So etwas geht nicht von heute auf morgen. Auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut. Und ich habe schon beinahe angefangen.
„Beinahe ist noch lang nicht halb.“
Hab ich das behauptet? Morgen fang ich an, ehrlich. So ein wunderbar allgemeingültiger Satz. Heute ist morgen schon gestern. Morgen ist heute schon gestern.
If I will make it there, I’ll make it anywhere!
Corinna goes Broadway
It’s up to you - New York, NewYork
Es ist’s! Tatsächlich, die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten.
Ein bisschen zu patriotisch für meinen Geschmack, jedoch passt diese Beschreibung womöglich auf nahezu jeden amerikanischen Ort.
New York ist ein Erlebnis. Und wer dort noch nicht war, der hat noch etwas vor. Es war mein erster Besuch in dieser Stadt, aber mit Sicherheit nicht mein letzter!
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