Archiv für Juni 2008

Horch: ein Ton!

Töne hören, darum geht es am kommenden Mittwoch, es wird der 25.Juni sein, wenn ich meine Prüfung in Gehörbildung absolvieren darf. Zumindest den schriftlichen Teil, denn der mündliche Termin lässt weitere vier Wochen auf sich warten.

So möchte ich konzentriert lauschen und freue mich, ab nächstem Semester ein Fach weniger zu besuchen. Bei diesem herrlichen Wetter überlegt man sich doch bisweilen, zu schwänzen. Eigentlich nehme ich es mir jeden Tag fest vor - aber dann kann ich mich nicht entscheiden, auf welches Fach ich mutwillig verzichten will.

Oh ja, die Leiden des jungen übermotivierten Musikstudenten.

“Tristanakkord” von Hans

„Er hörte leise Streicher, er hörte ein Schaben und Kratzen, dann ein trockenes Schlagzeug, dann wieder dieses Schaben und Kratzen, das langsam lauter wurde und sich allmählich verwandelte. [...] Nun zerrten die Streicher einen Flötenton hinter sich her, einen wimmernden, erschöpften und irgendwie ausgelaugten Flötenton, der wiederum vom mehr gehauchten als geblasenen Ton erst einer, dann mehrerer Trompeten gefolgt wurde. Das mussten die äußersten Ränder der Unterwelt sein, die Niederungen des Feuerstroms, seine Auen gewissermaßen.”

aus: Hans-Ulrich Treichel. “Tristanakkord”

Zugegeben, das Buch ist ein bisschen zäh, ich möchte fast sagen langweilig. Dadurch ‘“Tristanakkord” von Hans’ weiterlesen

Hans tanzt mit tausend Sternen

Hans’ Reise steht mehr als nur unter einem guten Stern: der ganze Himmel ist ihm gewogen, oder vielmehr wölbt er sich schützend über ihn. Alle Gestirne lieben ihn ob seines fröhlichen Gemüts. Tagsüber wetteifert er mit dem Strahlen der Sonne, um sich abends bei Einbruch der Dämmerung auf die für ihn durch sie vorgewärmte Erde zu legen und in behüteten Schlummer zu fallen.

Über ihm blitzen und blinken die Sterne, manche kleiner, andere größer, die einen schwächer, die nächsten intensiver in den mannigfaltigsten Gold- und Bronzetönungen.

Und blickt Hänschen in den Himmel hinauf, dann winken die Sterne zu ihm herab, hüpfen aufgeregt auf und ab. Drehen sich um die eigene Achse, überschlagen sich und manchmal purzelt auch einer vom Himmel zu ihm nieder. Ein jeder weiß seine Geschichte zu erzählen und sanft wiegen sie Hänschen in einen süßen Schlaf.

Zwar nicht direkt auf den Spuren Hänschens wandelnd, jedoch auch in der Intension, Geschichten zu erzählen, zu hören, im warmen Strohlager zu liegen und mit den Sternen zu tanzen, öffnet das 1000 Sterne Hotel vom 25. Juli bis zum 3. August wieder seine Feldwege zu gemütlichen Nachtlagern im Kornfeld.

Hans empfiehlt: Am besten noch heute buchen!