Archiv für 13. Juni 2008

“Tristanakkord” von Hans

„Er hörte leise Streicher, er hörte ein Schaben und Kratzen, dann ein trockenes Schlagzeug, dann wieder dieses Schaben und Kratzen, das langsam lauter wurde und sich allmählich verwandelte. [...] Nun zerrten die Streicher einen Flötenton hinter sich her, einen wimmernden, erschöpften und irgendwie ausgelaugten Flötenton, der wiederum vom mehr gehauchten als geblasenen Ton erst einer, dann mehrerer Trompeten gefolgt wurde. Das mussten die äußersten Ränder der Unterwelt sein, die Niederungen des Feuerstroms, seine Auen gewissermaßen.”

aus: Hans-Ulrich Treichel. “Tristanakkord”

Zugegeben, das Buch ist ein bisschen zäh, ich möchte fast sagen langweilig. Dadurch ‘“Tristanakkord” von Hans’ weiterlesen