Am Sonntag hatte ich meinen ersten Fasnetsumzug in meinem Leben gemeinsam mit meinem ersten Orchester, das ich seit Februar offiziell dirigiere. Ich nenne es eine interessante Erfahrung und schöne Abwechslung zu dem doch so ernsten Studentenalltag. Wir sind auf dem Bubsheimer Umzug an Position 28 gelaufen, inmitten von hunderten von Narren in den tollsten und aufwendigsten Kostümen, ich durfte mich unter unzähligen betrunkenen Menschen tummeln, etwa 10 Mal den Frittlinger Narrenmarsch dirigieren (und kann ihn nun auch auswendig) und fühle ich mich nun in vielerlei Hinsicht bereichert.

Zum Dirigieren durfte ich einen ganz besonderen Stecken beuntzen, der wenig Ähnlichkeit mit dem heutigen Taktstock hat, sondern vielmehr an die Urform angelehnt ist. Wobei ein solcher Narrenkopf vermutlich seltener auf historischen Dirigierstäben zu finden ist.
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