Wichser - eine Definition

nach unserem Nachbarn. Ehrlich und prägnant.

Was macht eigentlich einen guten - na, Ihr wisst schon - aus? Um ein wirklich guter Wichser zu werden, bedarf es heutzutage schon einigen Geschicks, wohlgemerkt. Früher, jaja, da war das einfach. Da hat man sich je nach Lust und Laune an ein bisschen Wachs bedient und den Boden gewichst, oder wollte man damit Geld verdienen, hat man eben die Schuhe von Passanten gewichst. Aber heute gibt es ja nur noch Schuhcreme – was für eine traurige Entwicklung. Wer also kann noch von sich sagen: „Ich möchte mal, wie bereits mein Großvater, mein Urgroßvater und mein Ururgroßvater in unser kleines, florierendes Familienunternehmen einsteigen und ein professioneller und dazu noch passionierter Wichser werden!“ Nein, mit dem Schuheputzen ist heute nichts mehr, wie es einmal war.

Doch ich sage Euch: wo ein Wille ist…und ich habe es geschafft!

knallt mich, heute gibts mich gratis.

Unser Nachbar hat es mir bestätigt und mich sogar dafür ausgezeichnet. Wie es dazu kam? Nun, das ist sekundär. Ich habe nun einmal nach Vorschrift geparkt und wollte mich nicht dem Zwang unterwerfen, wie alle anderen gänzlich den Bürgersteig zu versperren. Und ich sage Euch, das wars Wert. Auf eine gute Nachbarschaft.

1 Kommentar zu “Wichser - eine Definition”


  1. 1 Jo

    LOL, viel zu gut XD. Ich habs ja immer gewusst, cora ;)

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